Katze beim Ultraschall

Aufzucht elternloser Jungvögel

Tieräztin mit Hundewelpem

Unterbringung

  • kleine Schachtel oder Korb, mit Küchentüchern auslegen
  • keine Watte oder Holzwolle verwenden
  • ruhigen, zugfreien Platz mit konstanter Wärme

Unterscheidung

  • Insektenfresser: dünner, spitzer Schnabel (z. B. Amsel, Dompfaff, Drosseln, Kleiber, Meisen, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Schwalben)
  • Körnerfresser: kurzer, kräftiger, oft kegelförmiger Schnabel (z. B. Finken, Sperlinge, Zeisig, Kernbeißer)

Futterwahl und -zeitpunkt

  • je nach Vogelart und Alter stündlich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang
  • Insektenfresser: Tatar (99%), der mit etwas Magerquark und etwas gekochtem Eigelb vermischt wird; Ameiseneier aus dem Zooladen
  • Drosseln, Stare und Amseln: aufgequollene Beoperlen; Gemisch aus Tatar (60 %), angefeuchtetes Weichfresserfutter (40 %), etwas Magerquark, 1 gekochtes Eigelb, Vitaminen sowie Heilerde zur besseren Verdauung; keine Regenwürmer; später Früchte dazu füttern
  • Körnerfresser: Gemisch aus 100g Tatar, 1 gekochtes Eigelb, 1 gehäuftes EL Magerquark, 5 EL Aufzuchtfutter für Kanarien, Vitaminen; eingeweichtes Beoperlen
  • zu Gemisch jeweils so viel Wasser dazu geben, dass ein Brei entsteht, aus dem sich kleine Kügelchen formen lassen
  • Futtergemisch in kleinen Portionen einfrieren, benötigte Menge für jeweils 3 - 4 Fütterungen auftauen, im Kühlschrank aufbewahren, handwarm füttern; die Kügelchen vor dem Verabreichen durch Wasser ziehen

Freilassen:

  • der Vogel muss vollkommen selbständig sein, d. h. eigenständig Futter suchen und aufnehmen sowie fliegen können
  • der muss in einer Voliere oder in einem Raum Flugpraxis bekommen
  • langsam an die natürlichen Bedingungen (Temperatur, Wind, Tageslänge...)
  • morgens bei gutem Wetter freilassen

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Katze beim Ultraschall

Diabetes mellitus - Protokoll für Ihren Vierbeiner

Tieräztin mit Hundewelpem

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselkrankheit, die vermehrt bei älteren und übergewichtigen Tieren auftritt. Aber auch Rasse und hormoneller Status spielen dabei eine Rolle. Einem erkrankten Tier fehlt es am körpereigenen Hormon Insulin, welches den Blutzuckerspiegel senkt oder die körpereigenen Zellen sprechen auf das Hormon nicht mehr an. Daraufhin kann der über das Futter aufgenommene Zucker nicht aus dem Blut in die Zellen gelangen um dort weiterverarbeitet zu werden, sondern der Blutzuckerspiegel steigt kontinuierlich an.

Typische Symptome sind übermäßiges Durst- und Hungergefühl, häufiger Urinabsatz, Heißhunger, Gewichtsverlust, schlechte Wundheilung, stumpfes Fell etc.

Um eine möglichst schnelle und optimale Einstellung Ihres Tieres erreichen zu können, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Insulin im Kühlschrank aufbewahren.
  • Insulin nicht schütteln; rollen Sie das Insulin stattdessen vor der Verabreichung zwischen den Händen
  • Füttern Sie das Tier zukünftig 2x täglich ausschließlich mit dem bereits bekannten Futter.
  • Bitte unterlassen Sie plötzliche Futterumstellungen, ohne diese vorab mit dem Tierarzt abzusprechen, da eine Veränderung der Futterzutaten und Futtermenge zu einem Entgleisen des Diabetes führen kann.
  • Spritzen Sie das Insulin immer mit/nach der Fütterung; sollte Ihr Tier kein oder nur wenig Futter aufnehmen, reduzieren Sie die Insulinmenge um die Hälfte.
  • Blutkontrollen sollten immer morgens, nüchtern und ohne Insulinspritze stattfinden. Symptome einer Unterzuckerung (schwankender Gang, Lethargie, andauernde Lautäußerung, Bewusstseinseintrübung ...) verabreichen Sie als Sofortmaßnahme Traubenzucker/Streuzucker und setzen sich anschließend sofort mit uns in Verbindung!

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Katze beim Ultraschall

Informationsblatt Erbrechen und Durchfall

Tieräztin mit Hundewelpem

Erbrechen und/oder Durchfall belasten Ihr Tier nicht nur wegen der damit verbundenen körperlichen Unannehmlichkeiten. Vor allem der Mineralstoff- und Flüssigkeitsverlust schwächen den Körper. Deshalb ist es wichtig, dass in erster Linie dieser Verlust gestoppt wird.

Das Vorstellen beim Tierarzt ist immer notwendig, wenn:

  • das Erbrechen länger als 24 Stunden anhält
  • der Durchfall länger als drei Tage anhält
  • bei stark blutigen Ausscheidungen
  • bei starker körperlicher Schwächung des Tieres

Maßnahmen bei gemäßigtem Durchfall/Erbrechen:

  • Entzug jeglicher Nahrung für 24 Stunden
  • Wasser darf angeboten werden; bei akutem Erbrechen sollte anfangs auch das Trinkwasser entzogen werden
  • bei akutem Durchfall können z. B. DiaTab verabreicht werden; Tabletten die den Kot eindicken
  • nach Karenzzeit kann dem Tier eine Magen-Darm-Schonkost mehrmals täglich (4-5-mal) in kleinen Portionen gefüttert werden
  • Diät sollte hochverdaulich sein →mageres, helles Fleisch (Huhn, Pute - gargekocht) mit Reis oder Nudeln
  • Fütterung der Diät mind. 1 - 2 Tage über die Genesung hinaus
  • anschließend langsame Umstellung auf das gewohnte Futter über mehrere Tage
  • zur Unterstützung der Darmbakterien können bei Durchfall entsprechende Präparate zugegeben werden (Bactisel, Canikur etc.)

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Katze beim Ultraschall

Informationsblatt Futtermittelunverträglichkeit

Tieräztin mit Hundewelpem

Futtermittelallergie

  • Juckreiz, Hautprobleme oder Verdauungsbeschwerden können viele Ursachen haben. Erfahren Sie, wann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken kann und was hilft.
  • mgl. Symptome: Juckreiz, Hautentzündungen, Magen-Darm-Symptome
  • bestimmte Eiweiße fast immer Auslöser für Reaktion

Futtermittelintoleranz

  • keine Reaktion der Immunabwehr
  • direkte Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe (z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Milchprodukte...)
  • mgl. Symptome: Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Symptome

Eine zuverlässige Diagnostik erfolgt ausschließlich über eine strikte Ausschlussdiät (=Eliminationsdiät).

Das bedeutet:

  • Fütterung neuer Fleisch- und Kohlehydratquelle z. B. Pferd und Süßkartoffel
  • auf Sortenreinheit achten (Zusammensetzung auf Futter und Leckerlis genau lesen!)
  • mindestens über einen Zeitraum von 8 Wochen
  • konsequentes Einhalten des neuen Speiseplans (angepasste Nageteile und Leckerlis, keine Lebensmittel, unkontrollierte Futteraufnahme auf Spaziergängen vermeiden etc.)
  • jede kleine Abweichung kann erneut zu Symptomen führen und der Zeitraum der Ausschlussdiät beginnt von vorn nach ca. 2 - 3 Wochen gehen bei einer erfolgreichen Diät die Symptome zurück

Nach einer erfolgreichen Eliminationsdiät können neue Kohlehydrat- und Eiweißquellen hinzugegeben werden. Dabei ist es wichtig, auf Sortenreinheit zu achten und Stück für Stück (alle 2 Wochen) neue Futtermittel zu probieren. Treten dabei erneut Symptome auf, ist sicher, dass diese Futtermittel für das Tier nicht verträglich sind. Je nach Symptomen gibt es unterstützend Medikamente, die den Zustand mildern können. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Dauertherapie, sondern lediglich um eine kurzfristige Linderung der Symptome.

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Katze beim Ultraschall

Wichtiges bei Giardien bei Hund und Katze

Tieräztin mit Hundewelpem

Giardien sind einzellige Parasiten, welche wiederkehrenden Durchfall mit Darmentzündung verursachen können. Die Zysten werden massenhaft im Kot ausgeschieden und können über Wochen bis Monate infektiös in der Umwelt verbleiben (sehr hohes Infektionsrisiko).

Hygienemaßnahmen:

  • alle Tiere eines Bestandes behandeln, unabhängig von Symptomen
  • Kot immer aufsammeln und unschädlich entsorgen
  • Tier zum Schutz von Kindern von Sandkästen und Spielplätzen fernhalten
  • Kontamination von Wasser und Futter durch Kot vermeiden
  • Reinigung von Wasser- und Futternäpfen täglich mit kochendem Wasser →gut abtrocknen
  • Tier nicht aus stehenden Gewässern (z. B. Pfützen) trinken lassen →Reinfektionsgefahr
  • Reinigung aller Oberflächen (z. B. Fußböden) mit Dampfreiniger (>60 °C)
  • Säubern Sie die Katzentoilette täglich mit kochendem Wasser →gut abtrocknen
  • shampoonieren langhaariger Tiere, reinigen der Pfoten etc. mit speziellem Shampoo bzw. Reinigungsschaum
  • regelmäßiges Waschen von Decken und Kissen (>60 °C), nicht waschbares im Hausmüll entsorgen, oder mehrere Tage einfrieren
  • Spielzeug desinfizieren, abkochen oder einfrieren
  • Gartengelände und gewohnte Wiesen für mind. 3 Monate meiden, da die Zysten lange in der Umwelt überleben können (Ausnahme: Bodenfrost über mehrere Tage)
  • übliche Desinfektionsmittel haben keine Wirksamkeit gegen Giardien → wirksame Desinfektionsmittel: Halamid, GiardienEx, DISIFIN....

Um Giardien wirklich zu bekämpfen, ist ein striktes Hygienemanagement unausweichlich. Insbesondere immungeschwächte Personen und Kleinkinder sollten auf Hygiene achten (Hände waschen nach Umgang mit dem Tier). Eine Kontrolle wird nach mind. 10 Tagen nach der letzten Tablettengabe durchgeführt. Dafür muss über mind. 3 Tage Kot gesammelt werden, da Giardienzysten nicht mit jedem Kotabsatz ausgeschieden werden.

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Katze beim Ultraschall

Herzerkrankungen

Tieräztin mit Hundewelpem

Die Symptome variieren je nach dem Grad und der Art der Erkrankung und müssen individuell beurteilt werden.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Leistungsmangel
  • erhöhte Atemfrequenz
  • Gewichtsverlust
  • verlängerte Erholungsphase nach Belastung (z. B. vermehrtes Hecheln)
  • Husten (meist trockener Husten)

Da Herzerkrankungen nicht heilbar sind, ist eine regelmäßige, lebenslängliche Medikamentengabe wichtig und notwendig!

Außerdem sollten Sie folgendes beachten:

  • Gewichtskontrolle, um zum Einen eine zusätzliche Belastung des Herzens durch Übergewicht zu vermeiden und zum Anderen einen plötzlichen Gewichtsverlust des Tieres erkennen zu können
  • Zählen der Atemfrequenz in absoluter Ruhe (Tiefschlafphase)
  • → Hund: 10 - 30 Atemzüge pro Minute
  • → Katze: 20 - 40 Atemzüge pro Minute
  • allgemeine Belastung muss nicht reduziert werden, eine Verbesserung kann damit nicht
    erreicht werden
  • regelmäßige tierärztliche Kontrollen, je nach Absprache mit dem Tierarzt

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Katze beim Ultraschall

Achtung Todesfalle! Hitzeentwicklung im geschlossenen Auto

Tieräztin mit Hundewelpem

Lassen Sie Ihren Hund niemals allein im Auto!
Gerade bei wärmeren Temperaturen besteht die Gefahr eines Hitzeschlags!

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Katze beim Ultraschall

Allgemeine Hinweise zur Hundeernährung

Tieräztin mit Hundewelpem

  • Es bestehen bezüglich des Nährstoffbedarfs zwischen Hund und Katze erhebliche Unterschiede. Katzenfutter, auch wenn es für Hunde noch so schmackhaft ist, kann wegen des zu hohen Eiweißanteils zu Nierenschädigungen führen.
  • Futterzusätze sind bei einem hochwertigen, handelsüblichen und ausgewogenen Futtermittel nicht notwendig. Diese können vielmehr den ausgeglichenen Nährstoffbedarf ins Ungleichgewicht bringen und zu teils schweren Gesundheitsproblemen führen.
  • Das Futter muss ausreichend Energie enthalten, wobei eher Fette und Kohlehydrate als Energielieferanten dienen sollten, als reines Protein. Die Futtermenge muss an die Leistung und an das Alters des Tieres angepasst werden. Die Angaben auf handelsüblichen Fertigfuttermitteln liegen erfahrungsgemäß ca. 20 % über dem täglichen Bedarf.
  • Erwachsene Hunde sollten mindestens zweimal täglich gefüttert werden. Bei einigen Tieren kann es zu morgendlichem Erbrechen kommen, wenn der Magen zu lange leer bleibt. In diesen Fällen kann ein spätabendliches Leckerchen Abhilfe verschaffen. Der Futternapf sollte max. 10 Minuten stehen bleiben, nicht gefressenes Futter muss aus hygienischen und "erzieherischen" Gründen entfernt werden.
  • Zur Unterstützung und Stabilisierung der Darmflora kann es in manchen Fällen empfehlenswert sein Milchprodukte wie z. B. Quark, Joghurt und Hüttenkäse zu füttern.
  • Entscheidet man sich für eine BARF-Fütterung oder zum "Selberkochen", müssen diese Rationen zwingend von einem spezialisierten Tierarzt berechnet werden um einer Fehlernährung vorzubeugen! Falsche Fütterung kann erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen. Dies wird leider sehr häufig unterschätzt. Bitte sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.

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Katze beim Ultraschall

Schutzimpfungen bei Hunden

Tieräztin mit Hundewelpem

Hundeseuche (Parvovirose)

Hierbei handelt es sich um eine wieder häufig auftretende Virusinfektion, welche hochgradig ansteckend ist und vor allem Jungtiere betrifft. Es kommt zu starkem Erbrechen und Durchfall, an dem viele erkrankte Tiere verenden. Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich. Das Virus kann auch wechselseitig von Hunden und Katzen übertragen werden, nicht aber auf den Menschen. Die Impfung, vorausgesetzt die Grundimmunisierung wurde korrekt durchgeführt, schützt gut.

Tollwut

Diese Erkrankung bedroht nicht nur unsere Haustiere, sie ist auch auf den Menschen übertragbar und stellt somit eine tödliche Bedrohung dar. Alle freilaufenden Katzen müssen somit geimpft sein!

Staupe

Diese wieder häufiger auftretende Viruserkrankung führt zu verschiedensten Symptomen des Gehirns, des Atmungs- und Verdauungstraktes. Sie endet häufig tödlich. Tiere, welche die Erkrankung überleben, zeigen häufig Spätfolgen (Verhaltensstörungen, Zahnveränderungen, Pfotenballenveränderungen). Die Impfung schützt gut.

Leptopspirose (Stuttgarter Hundeseuche)

Diese bakterielle Infektionskrankheit führt vor allem zu schweren Funktionsstörungen der Nieren. Sie kann im Einzelfall auch auf den Menschen übertragen werden. Zwar ist eine Therapie möglich, häufig bleiben jedoch Spätfolgen zurück. Die Impfung schützt gut, muss aber jährlich aufgefrischt werden.

Ansteckende Leberentzündung (H.C.C.)

Hierbei kommt es zu einer schweren, fieberhaften Erkrankung mit schweren Allgemeinsymptomen. Ursächliche Therapie gibt es keine, die Erkrankung endet tödlich. Die Impfung schützt sicher.

Zwingerhusten

Diese Erkrankung wird durch verschiedene Erreger hervorgerufen. Selten tödlich, allerdings durch eine schwere, langanhaltende Atemwegsproblematik gekennzeichnet und auf andere Hunde hochansteckend. Die Therapie lindert nur. Die Impfung schützt nicht hundertprozentig, allerdings wird der Verlauf wesentlich schwächer und besser therapierbar.

Borreliose (Lyme disease)

Diese bakterielle Infektionskrankheit äußert sich durch Lahmheiten, Lähmungen oder Herzmuskelerkrankungen. Die Impfung schützt für sich alleine nicht sicher, da sie nicht alle Borrelienstämme enthält. Es ist sicherer das Tier durch eine gute Prophylaxe gegen Zecken zu schützen.

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Schutzimpfungen bei Katzen

Tieräztin mit Hundewelpem

Katzenseuche (Parvovirose)

Hierbei handelt es sich um eine wieder häufig auftretende Virusinfektion, welche hochgradig ansteckend ist und vor allem Jungtiere betrifft. Es kommt zu starkem Erbrechen und Durchfall, an dem viele erkrankte Tiere verenden. Eine ursächliche Therapie ist nicht möglich. Das Virus kann auch wechselseitig von Hunden und Katzen übertragen werden, nicht aber auf den Menschen. Die Impfung, vorausgesetzt die Grundimmunisierung wurde korrekt durchgeführt, schütz gut.

Katzenschnupfen

Diese Erkrankung wird durch verschiedene Erreger hervorgerufen. Sie betrifft überwiegend Jungtiere und führt zu schweren Veränderungen im Bereich der Augen, Zunge und Atemwege. Schwere Verlaufsformen führen bei geschwächten Tieren (z. B. Welpen) zum Tode. Diese hochansteckende Erkrankung bedroht auch Wohnungskatzen, da sie durch Schuhe oder Kleidung in die Wohnung eingeschleppt werden kann. Langanhaltende, antibiotische Therapien können zur Heilung führen. Die Impfung schützt die Tiere weitestgehend.

Tollwut

Diese Erkrankung bedroht nicht nur unsere Haustiere, sie ist auch auf den Menschen übertragbar und stellt somit eine tödliche Bedrohung dar. Alle freilaufenden Katzen müssen somit geimpft sein!

Leukose

Diese katzenspezifische Viruserkrankung wird nur direkt durch den Kontakt zu einer infizierten Katze übertragen. Nach der Infektion steckt die neu infizierte Katze weitere Katzen an, ohne selbst Symptome oder Krankheit zu zeigen. Erst nach Wochen oder Monaten bricht die Krankheit aus. Die Symptome können sehr unspezifisch sein (Fieber, Abmagerung…). Es gibt keine sichere Therapie, die Erkrankung endet häufig tödlich. Die Impfung ist für freilaufende Katzen ratsam. Allerdings muss vor der Impfung über eine Blutuntersuchung sichergestellt werden, dass die Katze nicht schon infiziert ist.

Ansteckende Bauchwassersucht (FIP)

Das Wissen über diese Viruserkrankung ist noch sehr lückenhaft. Prinzipiell kann sie bei allen Katzen auftreten, gehäuft allerdings bei Freigängern. Die Symptome können extrem unspezifisch sein, z. B. Abmagerung. Eine Therapie gibt es nicht. Die Impfung ist für Freigänger sinnvoll, allerdings kann man nicht im Vorfeld abklären, ob die Katze bereits infiziert ist. Somit gibt es immer wieder Katzen, die trotz Impfung an der FIP erkranken, da sie zum Zeitpunkt der Impfung das Virus schon in sich trugen. Schaden tut sie aber auf keinen Fall.

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