Futtermittelallergie
- Juckreiz, Hautprobleme oder Verdauungsbeschwerden können viele Ursachen haben. Erfahren Sie, wann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken kann und was hilft.
- mgl. Symptome: Juckreiz, Hautentzündungen, Magen-Darm-Symptome
- bestimmte Eiweiße fast immer Auslöser für Reaktion
Futtermittelintoleranz
- keine Reaktion der Immunabwehr
- direkte Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe (z. B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Milchprodukte...)
- mgl. Symptome: Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Symptome
Eine zuverlässige Diagnostik erfolgt ausschließlich über eine strikte Ausschlussdiät (=Eliminationsdiät).
Das bedeutet:
- Fütterung neuer Fleisch- und Kohlehydratquelle z. B. Pferd und Süßkartoffel
- auf Sortenreinheit achten (Zusammensetzung auf Futter und Leckerlis genau lesen!)
- mindestens über einen Zeitraum von 8 Wochen
- konsequentes Einhalten des neuen Speiseplans (angepasste Nageteile und Leckerlis, keine Lebensmittel, unkontrollierte Futteraufnahme auf Spaziergängen vermeiden etc.)
- jede kleine Abweichung kann erneut zu Symptomen führen und der Zeitraum der Ausschlussdiät beginnt von vorn nach ca. 2 - 3 Wochen gehen bei einer erfolgreichen Diät die Symptome zurück
Nach einer erfolgreichen Eliminationsdiät können neue Kohlehydrat- und Eiweißquellen hinzugegeben werden. Dabei ist es wichtig, auf Sortenreinheit zu achten und Stück für Stück (alle 2 Wochen) neue Futtermittel zu probieren. Treten dabei erneut Symptome auf, ist sicher, dass diese Futtermittel für das Tier nicht verträglich sind. Je nach Symptomen gibt es unterstützend Medikamente, die den Zustand mildern können. Es handelt sich hierbei aber nicht um eine Dauertherapie, sondern lediglich um eine kurzfristige Linderung der Symptome.

