- Es bestehen bezüglich des Nährstoffbedarfs zwischen Hund und Katze erhebliche Unterschiede. Katzenfutter, auch wenn es für Hunde noch so schmackhaft ist, kann wegen des zu hohen Eiweißanteils zu Nierenschädigungen führen.
- Futterzusätze sind bei einem hochwertigen, handelsüblichen und ausgewogenen Futtermittel nicht notwendig. Diese können vielmehr den ausgeglichenen Nährstoffbedarf ins Ungleichgewicht bringen und zu teils schweren Gesundheitsproblemen führen.
- Das Futter muss ausreichend Energie enthalten, wobei eher Fette und Kohlehydrate als Energielieferanten dienen sollten, als reines Protein. Die Futtermenge muss an die Leistung und an das Alters des Tieres angepasst werden. Die Angaben auf handelsüblichen Fertigfuttermitteln liegen erfahrungsgemäß ca. 20 % über dem täglichen Bedarf.
- Erwachsene Hunde sollten mindestens zweimal täglich gefüttert werden. Bei einigen Tieren kann es zu morgendlichem Erbrechen kommen, wenn der Magen zu lange leer bleibt. In diesen Fällen kann ein spätabendliches Leckerchen Abhilfe verschaffen. Der Futternapf sollte max. 10 Minuten stehen bleiben, nicht gefressenes Futter muss aus hygienischen und "erzieherischen" Gründen entfernt werden.
- Zur Unterstützung und Stabilisierung der Darmflora kann es in manchen Fällen empfehlenswert sein Milchprodukte wie z. B. Quark, Joghurt und Hüttenkäse zu füttern.
- Entscheidet man sich für eine BARF-Fütterung oder zum "Selberkochen", müssen diese Rationen zwingend von einem spezialisierten Tierarzt berechnet werden um einer Fehlernährung vorzubeugen! Falsche Fütterung kann erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen. Dies wird leider sehr häufig unterschätzt. Bitte sprechen Sie uns für weitere Informationen gerne an.

