Futtermittel welche als „hypoallergen“ bezeichnet werden, enthalten wenig allergene Stoffe und sollen im Allgemeinen besser verträglich sein und keine allergischen Reaktionen auslösen.
Hierzu gibt es zwei verschiedene Diäten:
- Hydrolisierte Futtermittel: hier sind die Eiweiße durch Hydrolyse in kleine Bestandteile zerlegt und wirken dadurch nicht mehr allergen.
- das Prinzip der Ausschlußdiät mit hypoallergenen Futtermitteln
Zusammensetzung eines hypoallergenen Futtermittels:
- eine Proteinquelle;
- möglichst „exotische“ Fleischsorte (z. B. Wasserbüffel, Känguru etc.)
- eine Gemüsesorte/hochwertige Pflanzen z. B. Kartoffel, Reis, Hirse
Wichtig ist dabei auf die Sortenreinheit zu achten, das bedeutet, dass ausschließlich das gewählte Protein enthalten ist. Deshalb unbedingt die detaillierte Futtermittelzusammensetzung durchschauen. Häufige Proteinquellen, welche Futtermittelallergien auslösen sind beim Hund: Rind, Schwein, Huhn und Pute und bei der Katze zusätzlich Fisch. Diese sollten zukünftig unbedingt gemieden werden.
Des Weiteren ist folgendes ist zu beachten:
- Futtermittel muss ein Alleinfuttermittel sein; alles Notwendige (Proteine/tierische Bestandteile, Fett, Kohlenhydrate, Faserstoffe, Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente) ist zugesetzt
- ausschließlich das vorab gewählte Protein füttern
- konsequente Einhaltung des Speiseplans (Nageteile, Leckerlis etc.)
- Fütterung über einen Zeitraum von mind. 8 Wochen
Um wirklich sagen zu können, ob ihr Tier eine Futtermittelallergie hat musss die entsprechende Diät konsequent über mind. 8 Wochen gefüttert werden. Während dieser Zeit kann ihr Tier immer noch Symptome zeigen, sie sollten allerdings stetig besser werden. Sollte Ihr Tier während dieser Anfangsphase etwas Anderes außer das gewählte Futter/Protein zu sich nehmen, beginnt der Zeitraum von mind. 8 Wochen von vorn.

